" In einer schwelgerischen, vielgestaltigen oft stark farbigen Malerei werden rätselhafte und geheimnisvolle Bildwelten erschaffen. Koboldhafte Figuren tragen vielfach verwobene Bildgeschichten vor oder schleichen sich alleine auf die Bildbühnen um eigene Wahrheiten zu präsentieren. Das große Welttheater wird in burlesken, manchmal humorigen, manchmal bitterbösen Erzählungen vorgetragen. Da blitzen Messerchen in den Händen harmlos wirkender kleiner Mädchen auf, es verrenken sich diabolisch anmutende Figürchen in Haltungen die dem Betrachter Unbehagen bereiten, es wird gespielt, gegessen, getrunken und geliebt. Im Guten wie im Bösen systematisieren die Arbeiten Stereotypen von Gut und Böse und entfalten das ganze Panorama der condition humain in all seiner schrecklichen Schönheit."

Zoppe Voskuhl, "Ein Liebesbild", 2007, 280 x 210 cm, Öl auf Leinwand

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